Weihnachtsgrüsse von B&B Maxi-Shoes

21. Dezember 2011

Zeigt her Eure Füsse, zeigt her Eure Schuh…

31. August 2011

Schuhe sind, so mein Eindruck, das am intensivsten genutzte Kleidungsstück. Dabei sind sie zugleich auch den meisten Belastungen ausgesetzt: Witterung, Druck, Zug, Reibung. Dazu ein bisschen Feuchtigkeit von innen (Fußschweiß*) und außen (Regenwetter). Plus ein Quentchen Schmutz aller Art. Schuhe haben es gar nicht so leicht mit uns ;-)

Beim Auspacken der neuen Herbstkollektion dachte ich „Mei, sind die alle schön.“ Und im gleichen Moment dachte ich an meine Lieblingsschuhe in grauem Wildleder aus der letzten Herbst-Kollektion und wie mitgenommen die aufgrund des miserablen Wetters schon sind :-/ Regen, Schneewasser, Salz und Staub haben ihnen ganz schön zugesetzt… nicht zuletzt, weil ich manchmal nicht „zeitnah“ für Pflege im Nachklapp eines Schlecht-Wetter-Tages gesorgt hatte.

Damit mir das nicht nochmal passiert, habe ich für Sie und für mich mal die Experten befragt und die wichtigsten Schuhpflege-Tipps zusammengestellt. Denn: wir alle können selbst die Lebensdauer unserer Schuhe verlängern, unabhängig davon ob wir einen hochwertigen Lederschuh und einen saisonalen Preiswert-Schuh am Fuß tragen. Und wie? Ganz einfach: Mit Sachverstand und Fürsorge, d.h. regelmäßiger Schuhpflege :-)

Schuhpflegen ist auch eine kleine Kunst für sich. Rauleder möchte eine andere Pflege als Glattleder, Lack eine andere als Stoff. Und eines vorneweg: Es geht beim Schuhpflegen nicht nur um den optisch einwandfreien Eindruck, nein, Schuhpflege dient auch – so die Experten – dazu, dass Sie Ihre Schuhe über längere Zeit komfortabel tragen können. Denn gute Schuh-Pflege lässt den Schuh atmungsaktiv bleiben und verhilft durch Geschmeidigkeit zu guter Anpassungsfähigkeit für Fuß und Untergrund. Und last but not least, gute Schuhpflege sorgt dafür, dass Ihr Schuh wasserfest und temperaturausgleichend bleibt – quasi „witterungsbeständig“.

Das kleine 1×1 der Schuhpflege

Was Sie im Schuhschrank haben sollten:

  1. Schuhputzbürste
  2. Schuhputzlappen
  3. Pflegemittel je nach Schuh (Schuhfett, Schuhcreme, Imprägnierspray)
  4. Schuhspanner – quasi die „Gurtpflicht“ für hochwertige Lederschuhe!
  5. Schuhlöffel (!!! Jaja!!! Die Fersenkappe Ihrer Schuhe wird’s zu schätzen wissen!)

So, und weil Listen so schön sind, habe ich Ihnen hier noch die “10 Gebote der Schuhputzpflege” mit freundlicher Genehmigung von der “Akademie Ute Schäfer” in Wachtberg:

  1. Imprägnieren:
    Schuhe sollten immer vor dem ersten Tragen gründlich imprägniert werden. Dies sollte 2-3 Mal mit 10 bis 15 Minuten Pause im Abstand einer Dosenlänge (25 – 30cm) geschehen. Danach immer regelmäßig imprägnieren, je nach Häufigkeit des Tragens und der Witterung.
  2. Anziehen:
    Schuhe sollte immer mit einem Schuhspanner aufgezogen werden. Dies erleichtert den Einstieg und schont die Hinterkappe. Öffnen Sie hierzu auch die Schnürung soweit wie möglich.
  3. Ausziehen:
    Bei Schnürschuhen die Schnürsenkel immer reichlich öffnen, das erleichtert den Ausstieg. Schuhe niemals gegenseitig an der Hinterkappe/Absatz ausziehen. Dies schädigt die Hinterkappe und das Finsih.
  4. Aufleisten:
    Schuhe immer nach dem Tragen, wenn sie noch von der Fußwärme verformbar sind, auf entsprechende Schuhspanner (Holz oder Schaumstoff) aufleisten.
    Bitte auf die richtige Form des Spanners achten. Dies hält sie in Form für den nächsten Einsatz und erleichtert die Pflege. Kleidung kommt doch auch auf einen Bügel!
  5. Tragepause:
    Schuhe brauchen eine Pause. Mindestens 24 Stunden sollten sie aufgeleistet pausieren, um so für den nächsten Einsatz fit zu sein.
  6. Nasse Schuhe:
    Nasse Schuhe nie auf der Heizung trocknen lassen, das macht das Leder brüchig und spröde. Immer aufgeleistet bei Zimmer-Temperatur trocknen lassen, danach reinigen und pflegen.
  7. Pflege:
    Getragene Schuhe nach dem Trocknen mittels Bürste vom Schmutz befreien, dann Reinigung mit entsprechenden Mitteln (Schaum, Shampoo) durchführen: Anschließend imprägnieren und mit entsprechendem Pflegemittel (Creme, Velours-Stick) behandeln.
  8. Haushaltstipps:
    Haushaltstipps zur Schuhpflege stammen aus einer Zeit, als diese noch nicht so verbreitet war. Damals waren die verwendeten Schuhmaterialien wesentlich derber und unempfindlicher. Da sich die Materialien verändert haben, sind diese alten Tipps nicht mehr anwendbar. Nur hochwertige, zeitgemäße Schuhpflege hilft Ihnen bei der Pflege und Werterhaltung Ihrer Schuhe.
  9. Sohlen und Absätze:
    Zur optimalen Pflege Ihrer Schuhe gehört auch das rechtzeitige Besohlen und ersetzen von Absätzen. Dies verlängert die Lebensdauer Ihrer schönen Schuhe und spart auf Dauer auch. Auch eine Imprägnierung der Ledersohlen mit einem speziellen Imprägniermittel schützt.
  10. Materialien:
    Die Schuhmode bringt immer neue Verarbeitungen und Materialien heraus, für die entsprechende hochwertige Pflegemittel erarbeitet werden. Lassen Sie sich im Fachhandel darüber beraten, damit Ihre Schuhe immer richtig gepflegt werden.

Und jetzt: Fröhliches Schuhputzen und allzeit einen komfortablen Tritt,
Ihre Beate Bergmüller

PS: Jeder Lieferung im September 2011 liegen die Schuhputz-Tipps bei. Damit Sie immer dran denken :-)

* Wussten Sie, dass unsere Schuhe im Laufe eines Tages ein Schnapsglas voll Feuchtigkeit aufnehmen müssen? Ich war platt. Für alle Ungläubigen zum Nachzulesen unter http://www.planet-wissen.de/alltag_gesundheit/mode/schuhe/schuhpflege.jsp.

Bildnachweis: © Stefan Merkle – Fotolia.com

„maxicatwalk & more“ am 2. Juli 2011 – Wein, Weib und Gestöckel…

04. Juni 2011

Unser Sommerevent am 2. Juli 2011, 14 – 18 Uhr, in Kirchheim beim München!

Uffz, jetzt ist es doch schon eine Weile her, seit meine alte Römersandale hier von ihren Erlebnissen in meinen Schuhschrank in Brunnthal geplaudert hat. Seither ist ganz schön viel passiert und ordentlich was in Bewegung, nicht nur im Schuhlager.

Wir waren so beschäftigt, unser großes Sommerevent zu planen, dass ich erst jetzt, nachdem alles klar gemacht ist, Bericht erstatten kann. Paula Pumps und Lilly Leo ( Sie erinnern sich, meine neuen Lieblingsschuhe) werden auch mit von der Partie sein, wenn wir am 2. Juli 2011 in der Spacebox München zum fröhlichen Sommerevent laden und unseren Besucherinnen von 14 bis 18 Uhr ein abwechslungsreiches Rahmenprogramm bieten!

Gemeinsam mit Edeltraud Breitenberger von „b.edel“ (www.b-edel.de) und Petra Heiler von „VINI e più“ (www.viniepiu.de) sorgen wir nicht nur in Ihrem Schuhschrank, sondern auch in Ihrem Weinschrank und auf Ihrem „Laufsteg“ für frischen Wind und Abwechslung. Sie wissen ja: Abwechslung ist das halbe Leben und … aller guten Dinge sind 3: Wein, Weib und Gestöckel ist angesagt.

Freuen Sie sich auf

  • die neuen Modelle der Schuh-Sommerkollektion in Maxi-Größen (42-46)
  • den Erlebnis-Workshop von Edeltraud Breitenberger „Eleganz mit großen Schuhen“ um 14.30 Uhr und um 16.30 Uhr, bei dem Sie die GEH-heimnisse der großen Models auf dem Laufsteg erfahren, wie es sich auch mit großen Schuhen elegant laufen lässt , sowie
  • die Verkostung spritziger und fruchtiger Sommerweine aus deutschen Landen und unserer italienischen „Nachbarschaft“, die Petra Heiler extra für unser Fest ausgewählt hat.

Wir freuen uns, Sie zu dritt in der nigelnagelneu eröffneten SPACEBOX München zu begrüßen, da wo sonst fleißig zusammen gearbeitet wird, wird nun feste der Sommer gefeiert.
Hier die Koordinaten zum Notieren:

WAS?
maxicatwalk & more
Sommerveranstaltung mit Wein, Weib und Gestöckel…

WANN?
Samstag, 2. Juli 2011, 14 bis 18 Uhr

WO?
Spacebox München, Ammerthalstraße 4-6, 85551 Kirchheim/Heimstetten
(www.spacebox-muenchen.de)
Kostenbeitrag: 5,00 EURO

Wir freuen uns auf Ihren Besuch, den einen oder anderen Plausch, viel Wein-, Lauf- und Schuhproben sowie inspirierende Gespräche und sympathische Begegnungen. Der Sommer kann kommen, wir sind gerüstet!

Sommerlaune-Grüße von Ihrer
Beate Bergmüller

Aus dem Leben einer Römersandale…

10. März 2011

„Tja, das war’s wohl“, dachte ich, als die große B. mich aus ihrem total überfüllten Schuhschrank kramte, um Platz für neue Frühlingsschuhe zu schaffen. Hatte die Bergmüllerin doch nicht nur Schuhe für ihre Kunden und Kundinnen geordert, sondern sich selbst auch gleich noch mit 3 Paar nigelnagelneuen Schuhen aus der aktuellen Frühjahrs- und Sommerkollektion beglückt. Hat man da noch Töne…

Nicht, daß ich jetzt beleidigt bin, nö, das nicht. Ich bin schließlich eine Römersandale und über jeden modischen Schnickschnack erhaben. Ich habe noch jede Saison, jeden Modetrend und jeden Hype überlebt und bin immer wieder gekommen. Steter Tropfen… Sie wissen schon!
Dennoch schluckte ich ein bisschen, als Beate mich aus dem Schrank zog und meinte „Dich habe ich jetzt ein Jahr lang getragen, Du siehst schon ganz mitgenommen aus, so gern hab ich Dich gehabt. Zeit für ein neues Paar aus der aktuellen Eigenkollektion.“ Sprach’s und eh ich mich versah, landete ich in dem niedlichen rotfarbigen Schuhkarton, in dem meine Nachfolgerin angeliefert worden war.

Mio dio! So schnell kann’s gehen. Hätte ich mich doch letzte Saison nicht immer wieder in den Vordergrund gedrängelt. Ich war Beate nun mehr als ein Jahr treu zur Seite gestanden und hatte mich binnen kürzester Zeit nach meinem Einzug in ihren heißgeliebten Schuhschrank sofortissimo mit den anderen Schuhen supergut und feste angefreundet. In unserer Schuh-WG im Souterrain in Brunnthal war immer was geboten. Hin und wieder hatten wir auch Interimsgäste in allen möglichen Übergrößen, Farben und Formen, meist waren es ganz schüchterne, frisch angelieferte, die noch nicht wussten, wohin die Reise sie führen würde, sie waren sozusagen nur auf Durchgangsstation. Die Bergmüller-Truppe hatte es ein bißchen komfortabler, wir waren sicher bei Beate gelandet und wussten, wo wir wohnen bleiben. Und konnten uns nie nicht beklagen. Keine/r kam zu kurz. Jede/r bekam die volle Aufmerksamkeit. Und regelmäßig war Putztag für uns. Das war dann immer besonders wohltuend. Ich habe es am liebsten gehabt, wenn ich eine „5-Minuten-Maske“ bekam und hinterher liebevoll gestriegelt und poliert wurde. Meistens pfiff Beate uns dann auch noch ein Liedchen…
Doch ob Dauergast oder Durchreisegast, in einem hatten wir es alle gleich: Nie hatten wir das Vergnügen, zusammen im Duett oder zu dritt auf die Gasse zu gehen. Doch diejenigen von uns, die zuhause bleiben mussten, waren immer schon ganz gespannt, was die „Ausflügler“ zu berichten hatten. In der Zwischenzeit machten wir immer Party im Schuhschrank. Auch nicht übel, an und für sich!

Zwei im Schrank hatte ich besonders ins Herz geschlossen: Lilly Leo und Paula Pumps. Lilly war ein schräger Vogel, trug ein schickes Kleid – unauffälliger Ballerinaschnitt, doch mit einem alarmierend interessanten und höchstauffälligen Leomuster. Sprang jedem sofort ins Auge, ob sie wollte oder nicht. Paula Pumps hingegen pflegte stets unauffällig und anmutig auf höheren Keilabsätzen in schlichtem schwarzem Leder durchs Leben zu stöckeln und hatte oft Verwandtschaft im Schlepptau, ein kunterbunter Haufe war das. Und die Accessoires, die die immer hatten – hach!

Beate ist zurzeit ziemlich fleißig und stapelt ihre Interimgäste fein säuberlich im Lager, stellt uns immer einander vor und hat für jede/n ein gutes Wort. Ab Donnerstag geht’s dann wieder rund im Bergmüller-Lager, da startet die langersehnte Frühjahrs-Saison und manche unserer Gäste werden schneller wieder auf Reisen gehen, als sie glauben. Eine spannende Truppe, die Beate da wieder zusammengetrommelt hat: Leichte Leinenballerinas, verspielte Materialkombinationen, hochwertige Ledersandalen, bequeme Langläufer. Das Frühjahr kann kommen!

Lilly Leo, Paula Pumps und ich, wir freuen uns schon darauf, alle kennenzulernen. Sie auch? Was erleben denn Ihre Schuhe so im Schrank? Wir freuen uns, wenn Sie uns mal davon erzählen! Die lustigste Geschichte wird von Beate Bergmüller mit einem Einkaufsgutschein prämiert*.

Frühlingshafte Grüße,
Ihre Beate Bergmüller und die Schuh-WG.

*Anmerkung: Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.

Neue Kollektion Damenschuhe in Übergrößen

Große Frau und kleiner Mann – Gedanken zum Tag der Liebe

13. Februar 2011

Happy Valentine!

Valentinstag – eine gute Gelegenheit, über ein Herzensthema zu sinnieren! Diesmal „Große Frau und kleiner Mann“. Wenn man nicht gerade so prominent ist wie beispielsweise Maria Furtwängler, Katie Holmes, Nicole Kidmann oder Claudia Schiffer, die alle größer sind als ihre Partner, hat’s Frau nach wie vor schwer, wenn der Partner kleiner ist als man selbst. So zumindest meine Erfahrung und das, was mir von “Leidgenossinnen” ans Ohr dringt.

Wie geht es großen Frauen und kleinen Männern in ihrer Beziehung? Eine spannende Frage, finde ich. Aus der Neurobiologie wissen wir, dass Partner, zu denen wir aufschauen können, in unserem Reptiliengehirn eine Art „Schutzgefühl“ verankern. Die Körpergröße des anderen hat also immer eine unterbewusste Botschaft parat. Vielleicht lässt sich so auch erklären, warum man in unserer aufgeklärten und liberalen Gesellschaft oft nach wie vor irritiert schaut, wenn einem ein Pärchen begegnet, bei dem die Frau größer ist als der Mann. Das Bild vom großen starken Mann und der kleineren Frau, die aufblickt, ist nach wie vor das „gängige“ Modell.

Mei oh mei! Da haben wir „1.80-Plus“-Mädels eine ganz schöne Herausforderung an das Reptiliengehirn. Nicht nur, dass sich, will man dem R-Gehirn seinen Tribut zollen, das Angebot an passenden Männern automatisch durch die Körpergröße drastisch reduziert, nein, es ist ja per se manchmal nicht so einfach, den Richtigen zu finden – den Traumprinz mit vorzüglichem Charakter, viel Humor und Hang zur Ordnungsliebe, in sich ruhend, aufgeräumt und in einem soliden Arbeitsumfeld verankert.

Wie war / ist es bei Ihnen? Also ich habe das Kriterium Größe irgendwann mal von meiner Top Ten Kriterien Liste gestrichen und auf einen auf einen der unteren Plätze verbannt. Mir war es schlichtweg zu anstrengend und zu nervig, immer nur noch oben Ausschau zu halten.
Außerdem habe ich ein Phänomen beobachtet in meiner Jugendzeit: Die großen Jungs und langen Kerle fanden kleine zierliche Persönchen besonders anziehend. Warum? Ich vermute, da hat das Reptiliengehirn zugeschlagen :-/

Nachdem ich diesen Entschluss gefasst hatte, hatte ich Partner, die bis zu 12 cm kleiner als ich waren. Mir machte das nicht viel aus und meinen Partnern wohl auch nicht, sonst hätten sie sich gar nicht auf eine Beziehung mit einer Überlangen eingelassen.

Ehrlicherweise gestehe ich, manchmal war mir auch nach einem großen Mann, an den ich mich anlehnen konnte und auf die Zehenspitzen stehen mußte, wenn ich ihm einen Kuss geben wollte. Aber is halt nicht. Es gibt wirklich Wichtigeres, das hat mein Leben gezeigt.
Was geblieben ist: Jedes Gegenüber wird automatisch gescannt und – glauben Sie mir – ich liege mit meiner Höhen-Schätzung meist richtig 

Nach wie vor interessant ist die Reaktion von Fremden auf die ungleiche Größenverteilung. Läuft man und frau Hand in Hand über die Einkaufsstraße, drehen sich noch immer viele Menschen um. Obwohl alle die prominenten Paare kennen, bei denen die Größenverhältnisse getauscht sind. Doch es ist auch so: Mit der Zeit beachtet man das selbst nicht mehr. Auch wenn es immer noch Aufmerksamkeit erregt.

Meine Mutter, mittlerweile 72 Jahre jung, war für ihre Generation schon eine Riesin mit 1.82. Ihr wurde bereits in jungen Jahren prophezeit, dass sie mal keinen Mann ab bekommt. Lakonisch meinte sie damals nur „ dann nehme ich halt zwei Kleine“. In der Realität aber zeigte sich dann doch ein größerer: Mein Vater – mit stattlicher Größe von 1,92 m – fand meine Mutter, die mit hohen Schuhen so groß wie er war, schlichtweg umwerfend toll. Und was aus dieser Verbindung entstanden ist, das wissen Sie ja bereits … Eine Tochter mit stolzen 1,88 m!

Haben Sie auch schon ähnliches erlebt? Kennen Sie die irritierten Blicke auf der Strasse? Wie ging es Ihnen damit als Jugendliche? Und jetzt?

Ich freue mich auf Ihre Erzählungen und Erfahrungsberichte und wünsche allen Paaren, ob reptilienhirnfreundlich oder nicht – einen angenehmen Valentinstag!

Alles Liebe,
Ihre Beate Bergmüller

PS: Im Russischen hat sich in den 80er Jahren dank des Gesangsduos Albano und Romina Power die Redewendung „italienischen Paar“ gebildet, die benutzt wird für ein Paar, bei denen die Frau größer als der Mann ist (denn auch bei den beiden war das so, ließ sich aber gut durch Kameraperspektive und sonstige Tricks kaschieren). Ich finde, das klingt schick! Und Sie?

Vom Vergnügen, groß zu sein oder größer zu scheinen

10. Februar 2011

Bemerkenswertes über große Träume kleiner Frauen und die
Herausforderungen des kunstvollen Stöckelns auf High Heels (+10cm)

Da ist man groß und hat so seine liebe Not mit Schuhen. Mit flachen
Absatzen, optisch verkleinernden Fusslängen und wenn überhaupt mal
Schuh mit Absatz, wird’s für uns Große ab plus 5 cm schon fast heikel.
Eh schon groß und dann noch größer? Selten jubel ich, wenn ich hohe
Absätze trage. Am liebsten gehöre ich zur Spezies der
Plattfuss-Indianer. Außerdem, finde ich, ist das elegante Laufen in
hohen Schuhen eine wahre Kunst.

Nun habe ich in einem Beitrag von Edeltraud Breitenberger gelesen und gesehen, dass man das lernen kann. Bei einem Laufcoach. Solcherlei Coachs bringen Stars, Sternchen und Menschen wie Du und ich bei, auf den High Heels (die stets perfekt für jede Art von Abendkleid sind), galant über den roten Teppich zu stöckeln. Was es da sonst noch alles Wissenswertes über das Leben auf hohen Absätzen gibt, finden Sie unter
http://www.br-online.de/bayerisches-fernsehen/gesundheit/gesundheit-medizin-high-heels-hohe-schuhe-ID1296567289850.xml

Viel Vergnügen bei der Lektüre und “Gut Stöckel”,
Ihre
Beate Bergmüller

Von wegen graue Maus! Schuhtrends Frühjahr/Sommer 2011 für Übergrößen

22. Januar 2011

Ich habe für Sie (und mich) einen Blick in die Zukunft geworfen… was bringt uns das Frühjahr 2011 in Sachen Schuh? Freuen Sie sich, es ist erfrischend – anders, vielfältig, mal bequem, mal feminin, hin und wieder auch schön schrill.

Auf der GDS, dem International Event for Shoes & Accessories, präsentierten fast 800 Aussteller ihre Kreationen für die kommende Frühjahr- und Sommersaison. Worüber ich mich besonders freue, ist die Tatsache, dass Nudetöne, die aus der Mode schon länger nicht mehr wegzudenken sind, nun auch unsere Füße erobern werden. Ob Rosé, Taupe oder Sand, diese feinen Nuancen und Schattierungen verleihen Schuhen vom Ankle Boot bis zur Römersandalette eine nicht wegzudiskutierende Eleganz. Schwarz wird nicht weichen, aber weniger und von Nudetönen teilweise abgelöst werden.

Abwechslung bleibt das halbe Leben – auch beim Schuhwerk in der kommenden Saison. Nicht nur elegante Ausführungen sind gefragt, auch etwas „derbere“ Optik, Reptilprägung und Antik-Finishes sind nun en vogue. Ebenso noch die (von mir zwischenzeitlich heißgeliebte) Römersandale – juhu!

Die blaue Stunde… jetzt auch am Fuß!

Neben Nude, feinen Naturtönen, Schwarz und Braun gehört 2011 auch Blau in allen Schattierungen an den Fuß! Die Trendfarbe Blau zeigt sich von hellem Bleu (erinnert mich an die Bubenvariante des Strampelanzugs) über Denim (wie meine ersten Jeans als Teenie), Aqua (wie am Meer in bella Italia) und Azur (es lebe die Côte d`Azur) bis hin zu Marine, Indigo und Oceantönen (da kann ich nur ins Träumen kommen) – alles was die Farbpalette so zu bieten hat. Wunderbar, finde ich. Haben Sie auch gleich angenehme Assoziationen beim Lesen der schönen Blautöne bekommen? Ich hoffe!
Zwischen all den dezenten Farbpaletten setzen die Hersteller dann doch auch kräftige Farbakzente und lassen blumige Farbtöne wie Rot, Orange oder Pink erstrahlen.
Smarte „Coolness“ ins Spiel bringt ein heller Grauton am Fuß und Khakitöne lassen das Kombinierherz höher schlagen. Das wird ein Frühjahr und ein Sommer – ich kann’s kaum erwarten.

Materialien – ein bunter Mix aus allem

Bei den Materialien ist alles möglich, was das Schuhherz begehrt: Velours und Nubuk erhalten durch spezielle Waschungen und aufwändiges Finishen eine besondere Note.
Canvas und Cotton laufen jugendlich in Uni oder bedruckt, gerne auch im Mix mit Leder daher. Denim bleibt auf Erfolgskurs.

Die Absätze – für jeden Geschmack etwas

In punkto Absatz haben wir diese Saison die Qual der Wahl – alles ist möglich: Ob Bein verlängernde Keil- und Plateaumodelle, schicke High-Heels, stylische flache und superflache Modelle und Schuhwerk mit mittelhohem, femininem und tragbarem Absatz.

Modisches Schuhwerk für den Herrn – was bleibt, was geht…

Nach wie vor bleibt der Herrenschuh sportlich und lässig. Leichte Schnürschuhe gesellen sich zu Klassikern, zu Budapester, Brogues und Bootsschuhen. Auch Mokassins und Norweger schmücken den Herrenfuß in der kommenden Saison. Und für die Mutigen gibt’s Farbtupfer in Form von farbigen Ösen, kontrastfarbigen Nähten und bunten Schnürsenkeln – wer’s mag…

Ich wünsche Ihnen allen einen zauberhaften Start in das Frühjahr 2011 und immer einen schnuckligen Schuh am Fuß. Ich bin eifrig dabei, für die warme Jahreszeit die neuesten Trends zu ordern und kann es kaum erwarten, in die gelieferten Kartons zu spicken…

Frühjahrsvorfreudige Grüße,
Ihre Beate Bergmüller

Zum Jahresausklang … Anregungen von Ihrem Übergrößen Spezialist

31. Dezember 2010

Nun ist es also gleich soweit, das Jahr 2010 schließt seine Pforten und 2011 ist bereits im Startloch. Die Zeit zwischen den Jahren hat eine besondere Qualität, finde ich persönlich. Die Uhren ticken langsamer, es ist ruhiger aller Orten. Ideal also, um die eigene Bilanz für 2010 zu ziehen und 2011 gebührend zu planen.

In einem Buch über die berühmten Rauhnächte, die von 24. Dezember bis 6. Januar gehen, finden sich Fragen wie die folgenden:

Was hat uns das Jahr 2010 gebracht? Persönlich, privat, beruflich?
Welche neuen Erfahrungen haben wir gemacht?
Welche neuen Menschen kennengelernt?
Welche neuen Situationen gemeistert?
Welche 2 oder 3 Dinge/Situationen/Punkte können wir notieren, die wir in 2011 optimieren oder verbessern möchten? Z.B. im Hinblick auf Gesundheit, Wohnsituation, Umgang mit sich selbst.
Welche Fertigkeiten, welches Wissen, welche “Kunst” wollen wir 2011 erlernen und erwerben?

Überlegenswerte Fragen, wie ich finde, und deswegen gebe ich sie gerne an Sie weiter! Ich werde mir heute ein Stündchen Zeit dafür nehmen, eine köstliche Tasse Kaffee aufbrühen, die letzten Weihnachtskekse naschen und mit einem großen weißen Blatt Papier und meinem Lieblingsfüller auf der Couch verweilen, um über diese Fragen zu sinnieren und mir Antworten zu geben :-)

Ich wünsche Ihnen einen angenehmen Jahresausklang, ein zauberhaftes 2011 und viele schöne Begegnungen, Gedanken, Gefühle und Begebenheiten.
Prosit Neujahr,
Ihre Beate Bergmüller

Adventskalendertipp für Eilige: Wartezeit ist freie Zeit

23. Dezember 2010

Wartezeit ist freie Zeit…  stand im Kalenderblatt meines virtuellen Adventskalenders. Aha, dachte ich. Stimmt. Es gibt Situationen, in denen ist Warten nicht zu vermeiden. Warten auf einen Gesprächspartner, warten im Stau, in der Supermarktschlange, auf den Bus. Warten auf die Schuhlieferung aus Spanien, warten auf Weihnachten…
 
Don’t worry! meinte mein freundlicher Kalender. Ja, der hat gut reden ;-) Aber ich gebe Ihnen den Tipp weiter, denn ich habe ihn ausprobiert und bin begeistert vom Perspektivenwechsel, den man plötzlich bekommt. Betrachten Sie die Wartezeit heute doch mal als „freie Zeit“: Sie können lesen, einen Kaffee trinken gehen, Löcher in
die Luft gucken, Leute beobachten und sich Geschichten über sie ausdenken, sich entspannen und ein Liedchen trällern. Wartezeit als Ruheinseln im Alltag zu betrachten, ist ein echter Gewinn – OMMMMMMMMMMMMMMM! Haben Sie auch noch ein paar Ideen, was man mit Wartezeit so alles machen kann? Dann freue ich mich auf Ihre Ideen und blicke gespannt auf die Blogseite.

Gelassene und relaxte Grüße von
Ihrer Beate Bergmüller

Verkehrte Welt…

15. Dezember 2010

Heute steht alles Kopf – zumindest in meinem Adventskalender… ziemlich spannender Gedanke, finde ich. Der Tipp des Tages lautet: Denken Sie heute besonders achtsam und jedesmal, wenn Sie etwas denken, denken Sie hinterher genau das Gegenteil – ganz bewusst. Stellen Sie alles auf den Kopf. Denken Sie alles genau anders. Üben Sie heute das Prinzip der Polarität, das besagt, dass jedes Ding zwei Seiten hat. Wie oben, so unten.
 
Schauen Sie aus dem Fenster, was sehen Sie? Ein Haus mit Tür und Fenstern gegenüber? Dann stellen Sie sich vor, dass die Fenster Türen sind und die Tür ein Fenster. Der Baum wächst nicht vom Boden zum Himmel, sondern vom Himmel in den Boden. Der Apfel fällt nicht nach unten, sondern fliegt nach oben… und und und.
 
Die Wirkung der verkehrten Welt: Unsere Gehirnhälften werden automatisch synchronisiert und damit hochaktiv. Die Konzentrationsfähigkeit steigt, die Leistungsfähigkeit auch, wir bleiben länger „frisch“!

Ich finde, ein zauberhafter Tipp so kurz vor Weihnachten. Ich habe meine Schuhkartons heute mal nicht vom Boden hochgestapelt, sondern von der Decke runter… und den Nachbarn nicht auf den Füssen stehend, sondern auf dem Kopf stehend zugewunken… und bin statt durch die Haustür mal durchs Fenster raus auf die Straße ;-)

Ich bin schon gespannt, wie Sie heute die Welt auf den Kopf gestellt haben und was Ihnen verkehrt herum besonders gut gelungen ist.

Verkehrtherum-Grüße,
Ihre
Beate Bergmüller